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Allgemeine Tipps für Aufträge (z.B. Schweißen)

Nachtelefonieren hilft

Selbst das beste Angebot kann unter Umständen nicht nur über Papier oder Email verkauft werden.  Der Kaufmann sucht in der Regel immer einen persönlichen Kontakt zu seinen Kunden. Wenn Sie auf diverse Aufträge (z.B. Schweißen) angeboten haben, ist es durchaus sinnvoll die entsprechenden Einkäufer nach einigen Tagen mal anzusprechen und zu fragen ob das Angebot denn angekommen ist und ob es in Ordnung ist.

Zum einen sieht der Einkäufer nun, dass Sie sich wirklich für den Auftrag interessieren, zum anderen lernen Sie bei jedem Gespräch etwas über ihr Gegenüber.

 

Keine Angstzuschläge

An einer sauberen Kalkulation führt kein Weg vorbei. Kalkulieren Sie keine Angstzuschläge in Ihre Preise, denn das ist oftmals dann der Preisunterschied der zwischen Sieg und Niederlage steht. Wenn Sie z.B. Aufträge zum Schweißen suchen und denken Ihr Schweißer brauch 20 Minuten pro Teil dann bieten Sie auch die 20 Minuten pro Stück an und nicht lieber mal 25, denn er könnte ja einen schlechten Tag haben. Solche Preisschwankungen sind heutzutage am Markt nicht mehr durchsetzbar.

 

Schnelligkeit ist ein erheblicher Wettbewerbsvorteil

In unserer schnelllebigen Zeit ist es oftmals von Vorteil wenn man seinen Preis eher abgibt als der Wettbewerb. Was für einen kleineren oder mittleren Betrieb ein netter lukrativer Auftrag ist, entscheidet ein Einkäufer aus der Industrie wahrscheinlich mal schnell vorm Frühstück. Wenn Ihr Angebot für seine Aufträge (z.B. Schweißen) zeitnah nach seiner Anfrage eingeht und es preislich passt, ist es ohne weiteres möglich, dass er den Auftrag direkt an Sie vergibt ohne auf weitere Angebote zu warten.

 

Material getrennt anbieten

In unserem Angebotsfenster werden Preise wie Lohn, Material und Fracht getrennt angegeben. Dies hat einen guten Grund denn oftmals müssen Sie ein Material teurer einkaufen als die Industrie, weil Sie nicht das Volumen eines Industriebetriebs abnehmen. Wenn nun also Ihr Preis für einen Auftrag (z.B. Schweißen) zu hoch ist, der Einkäufer aber sieht, dass Ihr Lohnpreis OK ist, Sie nur das Material zu teuer einkaufen, kann es sein, dass es Ihnen das Material beistellt, da er es zu günstigeren Konditionen bekommt.